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Ich züchte seit nunmehr 43 Jahren Großpudel
und mein Bestreben ist es nach wie vor erbgesunde, sowie anatomisch gut
aufgebaute, dem Standard entsprechend, einem angenehmen Wesen und nicht
zuletzt mit einer Eleganz, dem Pudeltyp entsprechend, Großpudel zu
züchten.
Die Welpen werden artgerecht in jeder Hinsicht aufgezogen, d.h. einerseits
möglichst früh soziale Kontakte, mit allen möglichen Umwelteinflüssen
konfrontiert, ausreichend dem Wetter entsprechend Auslauf an frischer Luft,
andererseits eine artgerechte Ernährung.
Das bedeutet für mich: Absolute
Frischfleischfütterung roh, bestehend aus Rindfleisch, Lammfleisch und
Pansen, Geflügel, Naturreis, viel Gemüse, frisches
Obst sowie Quark, kein Getreide, da bekanntlich ein Hund kein
Getreidefresser ist. Leider bestehen alle Trockenfutter - Produkte zu
70-80 % aus Getreide.
Als Ergänzung zur Nahrung wird lediglich reines Calcium-Carbonat und eine
Prise Vit. C (Ascorbinsäure) verabreicht. Ich denke durch eine
abwechslungsreiche Kost ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralien
gewährleistet.
Katzen würden Mäuse
kaufen !
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden
ernährungs - und verantwortungsbewußten Hundefreund !
Warum muß man der Futtermittelindustrie die
Verantwortung für seine Hunde überlassen, es geht auch anders!
Damit eine Fortführung meiner Fütterung gewährleistet ist, werden die
künftigen Besitzer meiner Welpen mittels eines ausführlichen Futterplanes
darauf eingestimmt.
Ab der 10.Lebenswoche können dann die
Welpen gut geprägt und problemlos in ihr neues Zuhause wechseln.
Zum Thema Impfung möchte ich noch folgendes
bemerken:
Grundsätzlich werden die Welpen erst nach Titerbestimmung der maternalen
Antikörper geimpft. Das bedeutet, daß mit einer einmaligen Impfung gegen
Parvovirose, Staupe und Hepatitis der Welpe grundimmunisiert
ist. Die Parvo-Impfung erfolgt separat, nach ca. zwei Wochen dann die
SH-Impfung. Eine Wiederholungsimpfung ist dann frühestens in drei bis vier
Jahren nötig, amerikanische Studien haben ergeben, daß der Impfschutz sogar
mindestens sieben Jahre und darüber hinaus gewährleist ist. Warum soll man das Immunsystem mit
jährlichen Impfungen belasten, wenn man mal von einer Lebenserwartung von
nur 12 Jahren ausgeht, ist der Hund über 60 Mal gimpft, bei einer,
wie meistens praktiziert wird, 5-fach Impfung. Das würde man bei keinem
Menschen tun! Der Impfungstoff ist schließlich ein Medikament und
bedeutet ein nicht zu unterschätzendes Maß an Nebenwirkungen, von den
diversen Zusatzstoffen ganz zu schweigen! Die Tollwut-Impfung sollte zu
einem späteren Zeitpunkt erfolgen, möglichst nach dem Zahnwechsel. Die Leptospirose-Impfung
halte ich nicht für sinnvoll, da sie nur eine kurzzeitige Immunität bewirkt
und man auch nur gegen zwei Stämme impfen kann.
Meines Erachtens wird heutzutage viel zu viel geimpft, ich denke man sollte
sich darüber mal Gedanken machen!
Selbstverständlich werden die Welpen entwurmt und zwar vor dem
Impfen und sind mit einem
Mikro-Chip gekennzeichnet.
Ich denke mal, daß somit ein guter Start ins Leben gewährleistet ist, und
ich hoffe, daß ich durch diesen Beitrag einen Denkanstoß gegeben habe.
Zwei interessante Links zu dem Thema "Impfungen"
www.stallwache.de
www.centrumfuerlebensenergie.de
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